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Die Wirbelsäule des Pferdes ist eine sehr komplexe Struktur, die aus Knochen, Bändern, Muskulatur und Nerven besteht. Sie erfüllt im Körper verschiedene Aufgaben:

  • Stütz- und Haltefunktion
  • Ansatzfläche für viele Muskeln
  • Schutz des Rückenmarks
  • Schutz einiger innerer Organe


Die Wirbelsäule besteht aus 7 Halswirbeln, 18 Brustwirbeln, an denen die Rippen ansetzten, 6 Lendenwirbeln, 5 Kreuzwirbeln, die zum Kreuzbein verwachsen sind, und 16 bis 18 Schweifwirbeln. Diese Wirbel sind durch Gelenke miteinander verbunden (es gibt an der Wirbelsäule des Pferdes ca. 200 Gelenke) und werden von einer Vielzahl von Bändern zusammengehalten.

 

 

Zahlreiche Muskeln setzten an den Wirbeln an und sorgen für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Obwohl die Mobilität der einzelnen Wirbelgelenke nur gering ist, sind Hals und Rücken insgesamt sehr beweglich. Diese Beweglichkeit ist notwendig, da sich ein Pferd sonst weder taktrein bewegen, ein Hindernis überspringen oder sonstige von ihm verlangte Leistung erbringen kann.

Im Zentrum der Wirbelkörper liegt der Wirbelkanal, durch den das Rückenmark verläuft. Vom Rückenmark zweigen Nervenbahnen ab, welche die Wirbelsäule durch Aussparungen zwischen den einzelnen Wirbeln verlassen und Informationen zwischen Gehirn und Organen, Muskeln, und anderen Teilen des Körpers in beiden Richtungen transportieren. Da das zentrale Nervensystem sämtliche Organe und Gewebeverbände überwacht und steuert, muß der ungestörte Informationstransport in beide Richtungen gewährleistet sein.


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[ Quelle: International Veterinary Chiropraktik Association ]

 

 

 

AP Pferdepraxis - Andy PETRIC